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Hurra, wir leben noch

7. Dezember 2013

5-6-Dezember 2013 Xaver

Hallo ihr Lieben,

das Unwetter hat sich zwischenzeitlich verflüchtigt und wir Insulaner haben überlebt! 😀

Es hat uns nicht so dolle getroffen, wie vorhergesagt und es war zu keinem Zeitpunkt bedrohlich oder gefährlich! Ich selber war ja tagsüber arbeiten, da kriegt man eh nicht so viel mit. Abends (an Tag 1) hab ich mich nach dem Spätdienst um 19:30 Uhr bei meiner Kollegin eingehakt  und wir beide haben uns windschnittig  in die „Innenstadt“ wehen lassen, um dort erstmal gemütlich irgendwo einzukehren 😀 .

Natürlich hatten wir jede Menge Sturm und auch jede Menge Wasser, aber ich fand das ganze Spektakel einfach nur imposant (eben  weil wir glimpflich davon gekommen sind 😉 ). An dieser Stelle auch nochmal tausend Dank für etliche besorgte Anrufe, sms und Mails!

Für alle Juiststurmflutinteressierten hier ein Link zu Claus Sörensens Juist-Bilderbuch-Seite! Ich finde Claus` Homepage genial. Der Mann rennt bei jeder Tages- und Nachtzeit über die Insel, fotografiert und filmt alles, was nicht niet- und nagelfest ist und lässt somit euch Festländer am Inselgeschehen teilhaben! http://www.juist-bilderbuch.de/frame.html?/movies/xaver_nachts.html

Die mitternächtliche Filmaktion hat ihm übrigens allein gestern über 4000 (!) Klicks eingebracht! Claus, ich gratuliere! Dein Film ist grandios!

Nun ist wieder Ruhe eingekehrt, die Schiffe fahren wie gewohnt und wir können uns wieder solch banalen Dingen, wie Weihnachtsgeschenkeeinkäufe widmen. Falls jemand noch keine Idee hat, mit welch ausgefallenem Präsent er seine Lieben in diesem Jahr beglücken könnte, hier ein heißer Tipp von mir:

Der Juist-Kalender 2014 ist fertig! Zwölf erstklassige handgemalte Bilder von Friedrich Fäsing, dem Inselmaler!

Mit einem Klick gehts zu Friedrich in die Galerie: http://www.studio-guest.de/kalender

Kalenderblatt 2014

Euch allen wünsche ich einen geruhsamen windstillen 2. Advent

und grüße euch ganz herzlich

eure Gisi

PS. Nein, ich kriege keine Prozente vom Kalenderverkauf 🙂 . Ich preise ihn hier lediglich an, weil (klar, ein Exemplar hängt schon bei mir an der Wand!) ich von diesen Bildern derart fasziniert bin, dass ich euch gerne daran teilhaben lassen möchte. Die Auflage ist übrigens limitiert! Also: Nicht zu lange warten 😉

Hallöchen

7. November 2013

Liebe Freunde (und ganz besonders: liebe Anja M. aus B. 🙂 ),

 

sorry sorry sorry, ich war ein wenig schreibfaul in den letzten Monaten, was daran liegt, dass meine Internetverbindung nicht die schnellste ist (ok, faule Ausrede 🙂 ). Vermutlich war einfach zu viel los auf der Insel und ich war mehr unterwegs, als zu Hause.

 

Wir hatten einen grandiosen Sommer (mit Höchsttemperaturen von 34 Grad), es gab nach 30 Jahren einen Mord (das war richtig schlimm und hat uns alle sehr erschüttert – aber weil es eine Beziehungstat war, muss man nun nicht ängstlich sein), ich war zwischenzeitlich zweimal kurzzeitig zu Besuch im Rheinland, hier auf der Insel mache ich nach wie vor viel Musik und heute hat eine Kollegin einen Bauchtanzkurs für uns Mitarbeiterinnen gemacht. Da hatten wir echt Spaß!

 

Dann habe ich im September meinen Geburtstag mit 16(!) Frauen in meiner Wohnung gefeiert und das war Spitze. Natürlich mit Gitarrenbegleitung und lautem Gesang und einer Flasche Sekt (ok … können auch paar mehr gewesen sein :-).

 

Als Geburtstagsgeschenk haben meine lieben Kolleginnen ein Krimidinner für mich organisiert. Herrlich! Wir haben uns entsprechend kostümiert, hatten große Freude und ich sage an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank!

 

Wir hatten außerdem einen ganz heftigen Orkan (aber da war ich gerade nicht auf der Insel) mit 170 km/h und etlichen abgedeckten Dächern.

 

Wir haben die schönsten Herbstfarben, die man sich vorstellen kann. Jedoch auch Wind, Regen, Sonne und … na, eben das ganze Wetterprogramm.

 

Kurzum: Es geht mir sehr gut, ich fühle mich pudelwohl und genieße das Inselleben.

 

Anja M. aus B. hat schon in ihrer Verzweiflung (weil man eben nichts mehr von mir las) täglich den Inselblog von Uta Jentjens gelesen, was ich recht clever finde. Da ist man auf dem Laufenden und der Blog ist eh sehr kurzweilig zu lesen. Uta ist fleißig und postet täglich den neuesten Klatsch und Tratsch (nee … Scherz … sie schreibt äußerst unterhaltsam und informativ all das, was man über Juist wissen muss).

Also: für Interessierte gehts hier lang: http://www.juist.de/blog/

 

Dann winke ich nun mal schnell in die fröhliche Runde und sage: Bis bald!

 

Ganz viele liebe Grüße

 

Gisi

PS: Siehste Anja, ich habe Wort gehalten 🙂

 

Sommergrüße von Juist

12. Juli 2013

Moin ihr Lieben,

 

der Sommer hat  auf Juist Einzug gehalten (juchuuu), die Insel füllt sich zusehends (u.a. auch mit meinen privaten Besuchern 🙂 ) und ich habe meinen ersten Flug von Norddeich nach Juist überlebt. Wegen einer Zugverspätung von meiner Rückkehr aus dem Rheinland hatte ich keine andere Wahl. Das ganze Spektakel dauerte zum Glück nur fünf Minuten, die Bahn hats bezahlt 🙂 und ich war letztendlich zeitgleich mit der Fähre auf der Insel.

Das Propellermaschinchen war übrigens winzig klein und fasste außer dem Piloten und mir noch genau zwei Leute, wir hoben ab, der Wind hielt sich dankenswerter Weise dezent zurück und ein kurzer Blick aus schwindelerregender Höhe zeigte mir das Wattenmeer und Juist und Norderney in voller Größe. Den Rest des Fluges habe ich vorsichtshalber auf meine Handtasche gestarrt. Fotografiert habe ich auch nix. Nu ja, es war recht schnell überstanden und allen, (die wie ich) Angst vorm Fliegen haben, kann ich beteuern, dass es sooo schlimm gar nicht ist. Also … ja … ich würde es wieder tun … 🙂

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Meine liebe Freundin Birgit war derweil ebenfalls recht erleichtert, als ich ihr die sms über eine gelungene Landung schickte, denn wir beide hatten ja noch einen Auftritt auf der Terrasse  vom „Kompass“.

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Vor zwei Wochen haben wir eine Wattwanderung gemacht, die sehr interessant war. Was da alles so kreucht und fleucht ist echt  erstaunlich. Wattführer Jens hat extra für uns u.a nach Wattwürmern gebuddelt und ich war baff, wie riesig die sind.

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Dann stand als Nächstes eine Fahrt nach Borkum an. Borkum ist wunderschön, aber riesig. Wir sind mit den Rädern ca. 20 Kilometer kreuz und quer über die Insel gedonnert und ich habe längst noch nicht alles gesehen. Wir fuhren durch nette Wädchen, zu verschiedenen Stränden, haben die Dünen erklommen und mit einem Mal war Juist zum Greifen nah. Leider blieb dann keine Zeit mehr zum Shoppen, aber da ich diese Reizüberflutung von mehreren Klamottenläden eh nicht mehr gewohnt bin und mich sogar manchmal (wer hätte das gedacht 😀 ) von solch reichhaltiger Auswahl beinah erschlagen fühle, fand ich das gar nicht schlimm.

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Als die „Wappen von Juist“ nach 6,5 Stunden Aufenthalt wieder im heimatlichen Hafen einlief und ich meine Füße auf mein geliebtes Eiland setzte, wurde mir wohlig warm ums Herz und ich wusste wieder einmal, wohin ich gehöre.

Ansonsten habe ich meine erste Schwimmaktion in der Nordsee bereits hinter mich  gebracht (es war auch gar nicht kalt 🙂 ), empfange – wie bereits oben erwähnt – jede Menge Besuch aus dem Rheinland (manch einer erscheint auch schon mal unangemeldet .. höhö :-D), meine Kolleginnen und ich waren u.a. im Haus des Kurgastes bei „Mundstuhl“ (das ist so ’n Comedyduo, welches ich vorher gar nicht kannte), ich habe Justus Franz gesehen, und so jagt ein Event das Nächste. Abends Sonnenuntergänge im Strandkorb, hier und da mal ne Einladung zum Grillen, die ein oder andere Geburtstagsfeier, täglich spielt das Kurorchester  und und und … 🙂 🙂 🙂

Ganz viele liebe Grüße

 

eure Gisi

 

Seehundsbänke, Freundinnentreff und … tahaaa: der erste Auftritt der Band „INSELWIND“

4. Juni 2013

Ihr Lieben,

ich gestehe, ich bin ein wenig faul geworden, was die Einträge in meinem Blog angeht … :-/

Nachdem mich Frau N. aus B. 🙂   aber wieder einmal sanft angestubst hat, hab ich natürlich soooofort den Rechner angeschmissen und neue Bilder vom Handy rübergeschaufelt 😀 .

Natürlich war in der Zwischenzeit das ein oder andere Event auf der Insel (so schnell, wie  hier eine Veranstaltung die Nächste jagt, kann man gar nicht „blogschreiben“ 😀 😀 😀 ) doch die drei Bedeutendsten möchte ich euch heute präsentieren:

Event Nr. 1:
Zunächst einmal haben wir am Pfingstsonntag einen Ausflug mit der „Wappen von Juist“ zu den Seehundsbänken gemacht. Das war eine feine Sache, denn diese Tierchen sind wirklich allerliebst … und sie gebündelt zu Hunderten zu sehen, ist auf jeden Fall  die anderthalbstündige Bootsfahrt wert. Das Wetter hätte jedoch ein wenig besser sein können … und wenn ich mich früh genug von meinem heiß erkämpften Sitzplatz an die Reling begeben hätte, wären auch die Fotos etwas besser geworden. So musste ich über die Köpfe meiner Mitpassagiere fotografieren (und über die Hälfte der Bilder entsorgen, weil mich ständig jemand angerempelt hat und alles verwackelt war 😦 ).

Seehunde 4

Seehunde 5

Seehunde 6

So ganz nah darf der Käpt´n auch nicht ranfahren, und vor lauter Hingerissenheit (ob der niedlichen Seehunde), hab ich wohl vergessen zu zoomen … aber ein bisschen was kann man ja erkennen … 😉

Event Nr. 2:

Meine Freundin Birgit und ich haben eine neue Juister Band gegründet :-D! INSELWIND! Die Idee enstand übrigens  nach einem Gitarrenabend  bei einem Gläschen Alster (das ist Bier mit Limo 😀 ) in der Welle (das ist eine Kneipe 😀 ). (Die Erläuterungen in den Klammern sind übrigens extra für Frau N. aus B. 😀 😀 😀 – nicht, dass sie zuviel nachfragen muss 😀 )

Aber lange Rede kurzer Sinn: Neulich hat uns ein Hausmitbewohner von Birgit beim Proben belauscht und uns sooofort zu seinem Polterabend engagiert. Da waren wir schon mächtig stolz, haben geübt, was das Zeug hielt und waren sogar so erfolgreich, dass wir anderthalb Stunden länger gespielt haben, als geplant – was sich übrigens als etwas schwierig erwies, weil unser Repertoire noch gar nicht sooo umfangreich ist – aber INSELWIND ist flexibel und wir sind dann zu fortgeschrittener Stunde auf Wander- und Seemannslieder ausgewichen (was sich eh besser zum Mitgrölen der Gäste eignete :-D).

INSELWIND besteht übrigens als „Grundstock“ aus Birgit (Gitarre/Gesang) und mir (Gitarre / Cajon) – doch gelegentlich lassen wir auch Gastmusiker (Klavier, Keyboard, Djembe, Geige) mitspielen :-D.

Ein Cajon ist übrigens so ne Trommelkiste mit Bass und Snare (wer Interesse hat, kann ja mal googeln 😉 )

Bild Birgit

Auftritt 1

Auftritt 2

Event Nr. 3

Jaaaa, wir hatten im Mai wieder ein Freundinnentreff auf Juist. Quer Beet aus Deutschland waren sie angereist. Mädels, es war wunderschön mit euch!!! Freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr!!!

Hohe Düne

 

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Ansonsten gibts wettertechnisch vom Inselchen zu berichten, dass wir in den letzten Wochen zwar vom Regen verschont wurden, die Temparaturen aber eher novemberlich waren … brrrr … zitter … bibber … 😦 . Doch seit letzter Woche scheint die Sonne und es wird langsam ein klein wenig wärmer. Meine geplante Borkumfahrt vor 14 Tagen ist wegen Sturmwarnung leider aus ausgefallen und da war ich arg traurig, weil ich eine liebe Freundin, die neuerdings dort arbeitet, sooo gerne besucht hätte. Aber das hole ich bald nach und  dann werde ich berichten … versprochen 😉

Bis dahin – ganz viele liebe Grüße von der schönsten Sandbank der Welt

eure Gisi

Musik Musik Musik

12. Mai 2013

Liebe Freunde,

 

das 14. Juister Musikfestival ist gestern zuende gegangen. Drei Tage Musik vom Feinsten an allen Ecken und Enden.  Es gab 40 Konzerte auf 15 Bühnen und die Bands sorgten für einen bunten Mix aus Rock´n´Roll, Country, Gitarren-Pop und vieles mehr. Der sonst so ruhige Kurplatz erinnerte mich irgendwie ans Münchener Oktoberfest (bloß waren hier die Biergläser deutlich kleiner 😉 ).

Bändchen

Bereits am Mittwoch kamen 6 (!!!) Schiffe vom Festland mit jeweils mehreren hundert Besuchern an Bord (und jeder Menge meiner Freunde und Freundinnen, die mit mir zusammen dieses Event erleben wollten). Die Insel füllte sich zusehends mit Menschen und ihren dazugehörigen Fahrrädern. Man konnte – wenn überhaupt – lediglich im Slalom über Juist radeln. Ich gestehe, nach meinem ersten ruhigen Winter auf Juist, wurde ich angesichts der Menschenmassen leicht nervös, was sich aber im Laufe der drei Tage glücklicherweise wieder legte. Und dann hatte man ja eh die Aussicht auf ebenfalls wieder 6 Schiffe, zur Abreise am Sonntag … 😀 .

Na, jedenfalls hatten wir ordendlich Spaß, haben geschwoft, gesungen, getanzt und selbst der verregnete Samstagnachmittag hielt uns nicht davon ab, unter der Überdachung einer hiesigen Pizzeria den Congaklängen einer Band zu lauschen.

Das beste war natürlich wie immer die Trommelgruppe Alegria aus Hamburg. Fantastisch, welche Stimmung sie erzeugten. Sie zogen während der Bühnenumbauten durchs Dorf und brachten auch den unbeweglichsten Gast dazu, mal leicht mit den Beinen zu wippen und seine Hüfte in Schwung zu setzen 🙂

Allegria

Beim Fotografieren habe ich leider vergessen, den Balkon vom Cafe Baumanns abzulichten, denn da standen die restlichen Trommler von Alegria drauf. Der Sound war irre! Vermutlich war ich zu sehr fasziniert, als dass ich noch einen klaren Fotografiergedanken fassen konnte :-/

 

Den Abschluss gestern Abend machte die Band Lounge Express und der Kurplatz tobte. Wir standen ganz vorne an der Bühne in der ersten Reihe (ein wundervoller Platz, der den einzigen Nachteil hatte, dass man  durch die Massen nicht mehr zur Toilette kam :-9) und genossen drei Stunden Musik vom Allerfeinsten. Heute habe ich ein wenig Muskelkater vom Tanzen, Hüpfen, Wippen und  Klatschen mit hoch erhobenen Armen. Ihr seht, ich bin nicht nur zu meinem Vergnügen hier 🙂

Lounge Express

Nun ist es wieder deutlich ruhiger auf der Insel. Der heutige Strandspaziergang und das Treffen mit paar Freundinnen in der Schirmbar Hohen Düne waren sehr erholsam 🙂 …
Herzlichst

eure Gisi

 

Endlich Frühling

6. April 2013

Was soll ich sagen …

 

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… es fühlt sich an, wie Urlaub … 😀

 

Meeresrauschen, Kaffee Latte mit Mandelgeschmack und Sonne pur! So lasse ich mir einen Samstag Nachmittag gefallen!

 

Ganz viele justelige Grüße

 

Gisela

 

 

Abenteuer Skifahren und Frisia II

28. März 2013

Ihr Lieben,

dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, liegt daran, dass ich 10 Tage in Italien zum Wintersport (wehe, ihr lacht jetzt :-/) war und anschließend nicht auf die Insel zurückkam, weil starker Ostwind war, der das Wasser aus dem Wattenmeer herausdrückte und verhinderte, dass die Fähren fahren konnte. Die Flieger waren alle ausgebucht.

Aber der Reihe nach:

Zunächst einmal starteten wir am 14. März Richtung Obereggen (Dolomiten). Eigentlich wollte ich gar keinen Skikurs machen, aber als ich die anderen alle mit ihren totschicken Skianzügen, Skieren und Stöcken bewaffnet, mit dem Lift  auf die Pisten in 2000 m Höhe ziehen sah, wollte ich das auch.

Über meine Erfolge und Niederlagen beim Skikurs könnte ich alleine eine Trilogie schreiben 😀 (wobei die Niederlagen den meisten Raum einnehmen würden 😦  ). Kurz und gut: Ich habe mich zumindest nicht verletzt, und wenn mindestens zwei Leute in meiner unmittelbaren  Nähe waren, schaffte ich es mit deren Hilfe, wieder auf die Füße zu kommen. Ansonsten konnte man die Dinger auch mal kurzfristig abschnallen 😉

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Die Landschaft in den Dolomiten ist ein Traum! Das Wetter meinte es mehr als gut mit uns. Bei Temperaturen von über 20 Grad konnte man bequem mit dem Pulli mitten im Schnee in der Sonne sitzen.

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Ja, und dann sind wir am vergangenen Sonntag zurückgekehrt und eigentlich hätte alles hervorragend mit der Fährverbindung geklappt. Eigentlich.

Aufgrund des starken Ostwindes war so gut wie kein Wasser da, die Flieger waren ausgebucht und ich bin trotzem ganz kühn zum Flugplatz gefahren, aber es wurde kein Platz frei und so habe ich in Norddeich übernachtet.
Montag Abend um 18.30 stach jedoch wieder die Frisia II mit mir an Bord in See und nach drei(!!!) Stunden Fahrt war die Insel zum Greifen nah.

Blöd war, dass sich Stunden vorher  in der Hafeneinfahrt ein Frachter festgefahren hatte. Das aufsteigende Wasser reichte nicht, um ihn zu befreien. Auch das Juister Seenotrettungsboot war nicht in der Lage, ihn mit Schleppseilen zu entfernen.

 

Also kehrte die Frisia II (immer noch mit mir an Bord 😦 ) wieder um, nach Norddeich. Ca. 100 Fahrgäste verließen das Schiff. Immerhin war es mittlerweile 23:30 Uhr. Die anderen 185 Gäste (incl. mir) übernachteten auf dem Schiff. Die Stimmung war trotz allem sehr gut, das DRK rückte mit sechs Einsatzfahrzeugen und 35 Mann an und verteilte Decken, Siedewürstchen, Hühnersuppe und Freibier.Und ich bekam ein extra Käsebrötchen, weil ich doch während der Fastenzeit vegetarisch lebe.

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Zum Glück war meine Freundin Birgit nebst ihrer Gitarre an Bord und da wir eh nix an der Situation ändern konnten, haben wir die Klampfe ausgepackt und paar Lieder  gesungen.

„Auf der Frisia nachts um halb eins … lalala“ 🙂

Ich habe tatsächlich anschließend ca 3 bis 4 Stunden geschlafen, und muss der Frisia und dem DRK ein großes Lob aussprechen. Die Betreuung war hervorragend, die vielen herbeigerufenen  Mitarbeiter waren alle sehr bemüht und sehr freundlich.

Ein weiterer Bericht über den Frisia-Thriller gibts hier auf dem Juist-Blog: http://www.juist.de/blog/2013/03/26/was-fur-ein-thriller/

 

Tja, da hat die Natur eben nochmal gezeigt, wer hier der Herr im Haus ist … 😉

In diesem Sinne wünsche ich euch fröhliche Ostertage

herzlichst

eure Gisela