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Abenteuer Skifahren und Frisia II

28. März 2013

Ihr Lieben,

dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, liegt daran, dass ich 10 Tage in Italien zum Wintersport (wehe, ihr lacht jetzt :-/) war und anschließend nicht auf die Insel zurückkam, weil starker Ostwind war, der das Wasser aus dem Wattenmeer herausdrückte und verhinderte, dass die Fähren fahren konnte. Die Flieger waren alle ausgebucht.

Aber der Reihe nach:

Zunächst einmal starteten wir am 14. März Richtung Obereggen (Dolomiten). Eigentlich wollte ich gar keinen Skikurs machen, aber als ich die anderen alle mit ihren totschicken Skianzügen, Skieren und Stöcken bewaffnet, mit dem Lift  auf die Pisten in 2000 m Höhe ziehen sah, wollte ich das auch.

Über meine Erfolge und Niederlagen beim Skikurs könnte ich alleine eine Trilogie schreiben 😀 (wobei die Niederlagen den meisten Raum einnehmen würden 😦  ). Kurz und gut: Ich habe mich zumindest nicht verletzt, und wenn mindestens zwei Leute in meiner unmittelbaren  Nähe waren, schaffte ich es mit deren Hilfe, wieder auf die Füße zu kommen. Ansonsten konnte man die Dinger auch mal kurzfristig abschnallen 😉

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Die Landschaft in den Dolomiten ist ein Traum! Das Wetter meinte es mehr als gut mit uns. Bei Temperaturen von über 20 Grad konnte man bequem mit dem Pulli mitten im Schnee in der Sonne sitzen.

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Ja, und dann sind wir am vergangenen Sonntag zurückgekehrt und eigentlich hätte alles hervorragend mit der Fährverbindung geklappt. Eigentlich.

Aufgrund des starken Ostwindes war so gut wie kein Wasser da, die Flieger waren ausgebucht und ich bin trotzem ganz kühn zum Flugplatz gefahren, aber es wurde kein Platz frei und so habe ich in Norddeich übernachtet.
Montag Abend um 18.30 stach jedoch wieder die Frisia II mit mir an Bord in See und nach drei(!!!) Stunden Fahrt war die Insel zum Greifen nah.

Blöd war, dass sich Stunden vorher  in der Hafeneinfahrt ein Frachter festgefahren hatte. Das aufsteigende Wasser reichte nicht, um ihn zu befreien. Auch das Juister Seenotrettungsboot war nicht in der Lage, ihn mit Schleppseilen zu entfernen.

 

Also kehrte die Frisia II (immer noch mit mir an Bord 😦 ) wieder um, nach Norddeich. Ca. 100 Fahrgäste verließen das Schiff. Immerhin war es mittlerweile 23:30 Uhr. Die anderen 185 Gäste (incl. mir) übernachteten auf dem Schiff. Die Stimmung war trotz allem sehr gut, das DRK rückte mit sechs Einsatzfahrzeugen und 35 Mann an und verteilte Decken, Siedewürstchen, Hühnersuppe und Freibier.Und ich bekam ein extra Käsebrötchen, weil ich doch während der Fastenzeit vegetarisch lebe.

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Zum Glück war meine Freundin Birgit nebst ihrer Gitarre an Bord und da wir eh nix an der Situation ändern konnten, haben wir die Klampfe ausgepackt und paar Lieder  gesungen.

„Auf der Frisia nachts um halb eins … lalala“ 🙂

Ich habe tatsächlich anschließend ca 3 bis 4 Stunden geschlafen, und muss der Frisia und dem DRK ein großes Lob aussprechen. Die Betreuung war hervorragend, die vielen herbeigerufenen  Mitarbeiter waren alle sehr bemüht und sehr freundlich.

Ein weiterer Bericht über den Frisia-Thriller gibts hier auf dem Juist-Blog: http://www.juist.de/blog/2013/03/26/was-fur-ein-thriller/

 

Tja, da hat die Natur eben nochmal gezeigt, wer hier der Herr im Haus ist … 😉

In diesem Sinne wünsche ich euch fröhliche Ostertage

herzlichst

eure Gisela

 

 

 

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